Montag, 30. Januar 2012

Land der Traditionen und Kamelkämpfe- Türkei


Momentan finden wieder überall in der Türkei die alljährlichen  Kamelkämpfe statt. Das ist  ein wahres Spektakel und im Gegensatz zu spanischen Stierkämpfen völlig harmlos. Bei den Kamelkämpfen geht es nämlich nicht darum, die Tiere zu verletzten, nein die Macho- Männchen buhlen um die Gunst der Weibchen.



Von Januar bis März ist die Brunftzeit der grossen "Wüstenladys", das macht die Kämpfe überhaupt erst möglich. Weil es nie richtig kalt wird, findet das Vergnügen immer im Freien Anfangs des Jahres statt. Mugla und Aydin sind die beliebtesten Kampf-Regionen; Selcuk gilt als Hochburg und schwebt dann in einem ausgelassenen, karnevalsartigen Taumel.

Die Kämpfe finden in den Ruinen des bis auf den letzten Platz besetzten antiken Theaters von Ephesus statt. Auch in den Kleinstädten und Dörfern der Provinzen Izmir, Aydin und Denizli, aber auch in Kumluca bei Antalya, in Burdur und Isparta, und in der Marmararegion (Balikesir und Çanakkale) gibt es Kamelkampf-Festivals.




Die Kamelkämpfe  werden von einem grossen Volksfest begleitet. Die wunderbar geschmückten Kamele werden einen Tag vor dem Kampf durchs Dorf geführt und zur Schau gestellt. Die Besitzer zeigen mit Stolz, was sie aus ihren Tieren gemacht haben, denn die Kamele werden von ihren Besitzern gehegt und gepflegt, manchmal sogar besser als die eigene Familie!

Alleine durch die Anwesenheit fruchtbarer Weibchen werden die Männchen in Kampfeslust gebracht. Beim Kampf tragen sie einen Maulkorb, wodurch gegenseitige Verletzungen  ausgeschlossen werden.

Die Kamele zwingen sich, wie im Ringersport üblich, zu Boden.  Eine Runde der mehr als 50 Kämpfe gilt als beendet, sobald eines der beiden raufenden Kamele  brüllt oder zu Boden geht. Die Volksfeststimmung wird durch Raki, Musik und Tänze begleitet und angeheizt.

Jeder Türkeibesucher sollte mal einen solchen Kamelkampf besuchen. Es wird bestimmt zu einem unvergesslichen Erlebnis!




Liebes- Dinner in luftiger Höhe



Wer seiner Liebsten eine besonders romantische Überraschung bereiten will - da hätt ich ein paar aussergewöhnliche Tipps. Denn immer mehr Skigebiete machen ihre Seilbahnen zu ganz besonderen Attraktionen. Hier erleben nicht nur die Gefühle ein Hoch, es geht auch sonst im wahrsten Sinn des Wortes "hoch hinaus" - in Gondeln erleben Verliebte ein Liebes-Dinner in luftiger Höhe!




Tipp Nummer eins: Gäste der Arberbahn im Bayerischen Wald können für ein besonderes Dinner inzwischen aus 15 Themengondeln wählen - von der Fußball- über die Kanzler- und Präsidentengondel bis zur Bärwurzgondel.

Für Verliebte interessant ist die Kuschelgondel, denn dort ist das Ambiente ganz besonders: Herzen und Amorpfeile auf den Scheiben, im Inneren dann rote Ledersessel, Gardinen und ein kleines Tischchen für den Sekt.

Wie  Thomas Liebl von der Arber-Bergbahn erzählt, ziehen die Themengondeln immer mehr Menschen an. "Ich bin immer wieder total überrascht über die große Nachfrage. Gerade im Anstellbereich in der Talstation merkt man es anhand der Gespräche, dass die Themengondeln auf gute Resonanz stoßen".


Der Hit dieses Jahr: Die Hochzeitskutschengondel im weißen Kutschen-Ambiente! Natürlich  samt davorgespannter "Pferde". Wer dem Verliebtsein auch das "Ja-Wort" folgen lassen will, wird hier stilecht nach oben schweben, um am Gipfel – im doppelten Sinne: ganz in Weiss – zu heiraten und sich die ewige Treue zu schwören....

Tipp Nummer zwei: Romantisch geht`s auch in Les Gets in der Nähe von Genf zu. Hier schlägt das Herz nochmals höher, wenn man der Liebsten in die Augen blickt - weil man dabei in einer Gondel sitzt, die in luftiger Höhe über verschneite Dörfer und verzuckerte Landschaften schwebt.

Natürlich darf auch kuscheliges Kerzenlicht nicht fehlen beim Dinner zu zweit. An jeder Station der Seilbahn des Mont Chéry im französischen Les Gets wird der jeweils nächste Gang serviert.

Und der Preis ist erstaunlich günstig: Preis zu zweit etwa 100 Euro. Mehr erfährst Du >>>auf der Homepage von Les Gets.




Tipp Nummer drei: Märchen werden auch im schweizerischen Wallis wahr. Wenn Sie Kinder haben, empfehle ich Ihnen diese Seilbahn in Grächen. Dort bringen Sie im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch aussehende Gondeln innerhalb weniger Minuten zum Skigebiet Hannigalp.

Von Dornröschen über Rotkäppchen bis hin zum gestiefelten Kater - viele Figuren aus den bezaubernden Märchen der Gebrüder Grimm erwarten Sie! Schon in den Gondeln laufen die Geschichten auf Band.


Preis: Hin- und Rückfahrt 18 Euro je Person, mehr Infos unter >>>www.graechen.ch





Sonntag, 29. Januar 2012

Ufo`s über Mexiko gesichtet


Erhalten wir Besuch von "ganz weit weg"???
Im mexikanischen Ort Mexicali hat Anfang der Woche ein UFO für einen Grosseinsatz der dortigen Polizei gesorgt. Anwohner des örtlichen Flughafens und schliesslich auch Angestellte des Flughafens selbst hatten ein seltsames, farbig schillerndes Flugobjekt gemeldet, das nahe des Flughafens schwebte. Polizeikräfte versuchten, das UFO zu verfolgen - schlussendlich vergebens.



Wie die örtliche Tageszeitung "La Voz de la Frontera" berichtet, hätten hunderte von Anrufen die Polizeizentrale in Mexicali fast lahm gelegt - zusätzlich hatten Verkehrs-Überwachungskameras sowie Kameras des Flughafens das unbekannte Flugobjekt aufgenommen.

Es sei ein kreisförmiges, hell leuchtendes UFO, das teilweise auch in blau und gelb blinke, so die ersten Meldungen.

Polizeieinheiten versuchten das Objekt dann zu verfolgen - hatten aber letztlich keine Chancen, wie der zuständige Kommandant, Commandante Alejandro Noriega, in einer offiziellen Erklärung bekanntgab.

Das unbekannte Flugobjekt sei mit unglaublich hoher Geschwindigkeit im immer wieder wechselnden Richtungen "entkommen".

Alarm wurde daraufhin auch in der angrenzenden Grenzregion des US-Bundesstaates Californien gegeben. Schlussendlich verloren die Behörden die Spur des UFO`s in einer bergigen Landschaft südlich von Mexicali.

Aufnahmen des UFO`s siehst du in folgendem Video einer Sondersendung, die daraufhin im mexikanischen Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Einfach ein wenig vorspulen, die Bilder kommen immer wieder.

Samstag, 28. Januar 2012

Ein Land der Gegensätze- Mexiko



Es ist ein Land der Gegensätze wie wenig andere auf dieser Welt. Auf der einen Seite das Touristenparadies mit Karibik, wunderschönen waldreichen Landschaften und Zeugnissen alter Hochkulturen wie zum Beispiel  die Maya-Pyramiden. Auf der anderen Seite haben viele Regierungen Reisewarnungen für Mexiko ausgegeben - wegen dem erschreckenden Drogenkrieg im Land. 





Für Mexiko ist der Tourismus eine der wichtigsten Stützen der Wirtschaft. Er sorgt mit den Einnahmen vor allem für Beschäftigung und regionale Entwicklung, etwa durch den Bau von Strassen, Flughäfen, Schulen und Krankenhäuser. Die Zahlen sind beeindruckend: Allein im Jahr 2004 entstanden im Tourismus 66 000 neue Arbeitsplätze.

Die Riviera Maya - der etwa 140 Kilometer lange Küstenstreifen auf der Halbinsel Yucatán ist ein beliebtes Touristenziel. 

Insgesamt beschäftigt die Tourismusindustrie mehr als 1,8 Millionen Menschen. Die Zahl derjenigen, die vom Tourismus leben, dürfte aber viel höher sein. Kein Wunder, reagieren die Menschen sehr sensibel auf alles,  was die Sicherheit der Touristen und damit den Tourismus als Einnahmequelle gefährden könnte. 


Doch eine Gefahr wird immer grösser: Der zunehmend um sich greifende Drogenkrieg zwischen der Regierung des Landes und den zahlreichen Drogenbanden. Vom Drogenhandel leben nach Schätzungen rund 500 000 Menschen in Mexiko. Zwar befinden sich unter den Toten des Drogenkrieges in Mexiko bislang keine Touristen - dennoch hat die allgemeine Verunsicherung Auswirkungen auf den Tourismus, eine der wichtigsten Einnahmequelle des Landes.




Waren bislang Touristenhochburgen vom Drogenkrieg verschont geblieben, hat vor allem in den letzten Monaten das Überschwappen des blutigen Mordens auf die Touristenhochburg Acapulco dem Ruf des Landes als sicheres Touristenland schwer geschadet. Auch mit finanziellen Folgen.

Die Einnahmen aus dem Tourismus sanken laut Angaben des Tourismusministeriums um satte 3,3 Prozent. Nicht nur, weil ausländische Gäste wegblieben, auch die Reisefreudigkeit der Mexikaner liess nach. Reisten von Januar bis September des Jahres 2010 noch 55 Millionen durchs Land eingeschränkt haben. Waren 2010  bis September 2010 noch 60 Millionen Reisebewegungen von Mexikanern registriert worden, waren es 2011 fast acht Prozent weniger, nämlich 55 Millionen.

Was die mexikanischen Verantwortlichen noch viel mehr beunruhigt ist, dass die Besucherzahlen Jahr für Jahr beständig zurückgehen. Vorallem aus den USA, woher fast die Hälfte aller ausländischen Touristen kommt, wählen immer weniger Menschen Mexiko als Destination. Die Gründe liegen in der Wirtschaftskrise, aber auch in der Sicherheitslage. Der Reiseveranstalter Travel Impressions berichtete Mitte des Jahres von einem Rückgang um 15 Prozent im US-Geschäft. 

Die mexikanische Tourismusindustrie versucht, mit mehreren Initiativen dem Negativtrend entgegenzuwirken. Etwa mit günstigen Paketen für Urlauber, die sich immer noch zu Millionen an der Karibikküste oder am Pazifik erholen.

Jetzt kam eine neue Attraktion hinzu: Mexikos Essen, das seit dem vergangenen Jahr Weltkulturerbe ist. Insgesamt acht Routen unter dem Motto "Mit dem Geschmack von Mexiko" sollen den Besuchern im ganzen Land die mexikanische Küche mit ihren Ursprüngen bei den Mayas und Azteken, aber auch aus Spanien nahebringen.

Und im laufenden Jahr, so hoffen die mexikanischen Tourismus-Manager, sollen auch die angebliche Maya-Prophezeiung vom Weltuntergang im Dezember 2012 Tausende von Touristen zu den Pyramiden locken.

"Wir werden der ganzen Welt die Magie der Mayas näherbringen", kündigte Präsident Felipe Calderón kurz vor Jahreswechsel an. ¨

Über 500 Ausstellungen, Konferenzen und Festivals in den archäologischen Stätten der Bundesstaaten Yucatán, Quintana Roo, Chiapas, Campeche und Tabasco sind dazu geplant.




Mehr Infos zu den 10 schönsten Stränden Mexikos: >>> hier klicken>>>

Daniela Katzenberger will nach China

Verstehen Sie Spass- Daniela Katzenberger will nach China und braucht deshalb ein Visum!!!




Freitag, 27. Januar 2012

Baumwipfelpfad Neuschönau



Schon mal in den Baumwipfeln spazieren gegangen? Klar, wie denn auch. Doch diesen Genuss können Sie sich jetzt gönnen! In bis zu 25 Metern über dem Waldboden spazieren gehen und die Welt aus einer einzigartigen Perspektive erleben, das ist jetzt im Nationalpark Bayerischer Wald möglich.



Dort wurde der mit 1300 Meter Steglänge weltweit längste Baumwipfelpfad eröffnet! Der Zutritt erfolgt bequem über einen Einstiegsturm, der mit Hilfe seines Aufzugs auch Senioren, Rollstuhlfahrern und Eltern mit Kinderwagen einen unbeschwerten Besuch ermöglicht.




Die überwiegend aus Holz bestehende Konstruktion schmiegt sich herrlich in den Bergmischwald und lässt den Besucher ein unverfälschtes Naturerlebnis erleben. Der Wissensdurst in so manchem von uns wird durch  Erläuterungen entlang des Pfades gestillt. 


Das 1300 Meter lange beeindruckende Naturerlebnis endet auf der Plattform des architektonisch gelungenen Aussichtsturmes. Mit einer Höhe von 44 Metern (!) ermöglicht der einen fantastischen und nahezu grenzenlosen Ausblick in Wald und Wildnis, aber auch auf die gepflegte Kulturlandschaft des Bayerischen Waldes bis hin zu den Alpen.






Mittwoch, 25. Januar 2012

Von der Toskana zu Fuss in die Schweiz- Ochse "Gorbatschow"


Peter Kuster  (Kantonsratskandiat) mit dem Ochsen, den es laut italienischen Behörden gar nicht gibt ...
Den langen und beschwerlichen Weg- aus der Toskana durch halb Italien in die Schweiz - und das mit einem Ochsenkarren mit Besatzung! Zu bestaunen ist dieses Abenteuer derzeit an den Filmwochen im Schweizerischen Solothurn. Und noch ein Ochse schreibt derzeit abseits des Festivals Schlagzeilen. Denn ein Ochse, der aus Italien in die Schweiz eingereist war, darf jetzt nicht mehr zurück - weil es ein Ochse ist.



Kurz zurück zu den Solothurner Filmwochen. Dort läuft auch der Schweizer Film "a passo di bove" (etwa: eine Ochsentour) unter der Regie von Hugo Sigrist und Markus Baumann. Darin wird erzählt, wie die Hauptdarsteller (ein paar maremmanische Ochsen sowie Walter Messmer und Margrit Streuli Messmer) von der Toskana quer durch Italien in die Schweiz gewandert sind.

Wer also grade in Solothurn ist und die Möglichkeit hat, die Filmwochen zu besuchen: Dieser Film ist empfehlenswert!

Fühlt sich wohl im "Asyl" bei Peter Kuster auf dem Tratthof. Ochse Gorbatschow
Doch mit der Tour von der Toskana in die Schweiz ist das Abenteuer noch lange nicht vorbei. Denn einer der Ochsen, unser "Held" Gorbatschow, durfte nach seinem Kurzurlaub in der Schweiz nicht mehr zurück nach Italien. Warum? Weil es in Italien angeblich gar keine Ochsen mehr geben soll. Und was es nicht gibt, das darf nicht rein ins Land. Sagen die italienischen Behörden.

Also muss Gorbatschow in der Schweiz bleiben. Asyl fand er bei Peter und Theres Kuster auf dem Tratthof im Schweizerischen Diepoldsau. Auch weil sein Besitzer, Walter Messmer, zur Zeit im Spital ist und dadurch nicht mehr alle (steinigen) Behördengänge tätigen kann. 

Wie die Geschichte weitergeht? Wir erzählen davon.