Donnerstag, 4. August 2011

No Smoking an der Adria




"No Smoking" heisst es künftig am öffentlichen Adria-Strand von Bibione in Venetien. Vom kommenden Samstag an - und zunächst noch ohne Androhung von Strafen - werden die Strandbesucher darauf hingewiesen, dass am Mittelmeerufer Rauchverbot gilt.

Noch sei das Rauchverbot nur ein Test. Die Stadt San Michele al Tagliamento, zu der Bibione gehört, meine es mit der "No Smoking"-Politik aber ernst, berichteten italienische Medien am Dienstag.

"Es ist ein Recht, einen sauberen Strand zu haben", begründeten die Stadtväter ihren Vorstoss. Erstmals gebe es einen solchen Test an einem öffentlichen Strand des Landes.

Auch die 34.000-Seelen Gemeinde La Ciotat in der Provence will mit einem Rauchverbot am Strand Urlauber anziehen. Damit werde man bei Familien attraktiver, glauben die Tourismusmanager. Und man "müsse sich nicht mehr über weggeworfene Kippen ärgern."

Dienstag, 2. August 2011

Azoren- Märcheninseln im Atlantik



 

Azoren, klingt nicht schon der Name irgendwie geheimnisvoll ? Automatisch denkt man an ferne und einsame Märcheninseln irgendwo im Atlantik, an Atlantis, an abenteuerliche Entdecker und Segelschiffe auf dem Weg nach Amerika ? Klingt weit weg, ist aber gerade einmal 4,5 Flugstunden von Zürich entfernt.


Die Azoren, das ist ein relativ weit verstreuter Inselarchipel und besteht aus 9 Inseln, die vulkanischen Ursprungs sind. Die Inseln liegen zwar nicht gerade mitten im Atlantik, aber doch schon einsam, und so weit das Auge reicht und noch weit darüber hinaus, gibt es nur die Weite des atlantischen Ozeans.

Westlich der Inseln liegt die Küste Amerikas etwa 3600 km entfert,  und Europa liegt 1500 km östlich. Im Norden ist die nächste Küste die von Grönland und würde man immer nur südwärts segeln, würde man in der Antarktis landen - wer kann das schon von sich behaupten?

Übrigens, das Azorenhoch, jenes Hochdruckgebiet, daß uns in Zentraleuropa strahlenden Sonnenschein beschert, entsteht selten über den Inseln selbst,  sondern nördlich oder südlich irgendwo im atlantischen Ozean. Da es weit und breit aber sonst kein Land gibt, wurde es einfach nach den Azoren benannt.

Politisch sind die Azoren ein Teil von Portugal, geografisch sind sie der westlichste Teil Europas. Gesprochen wird grundsätzlich portugiesisch, mit Englisch kommt man aber sehr gut über die Runden, denn die jüngeren Azoreaner lernen in der Schule Englisch. Ausserdem leben viele Rückkehrer aus Nordamerika auf den Azoren.

Wie überall sollten mindestens die Begrüßung Guten Morgen (boom dia, ausgesprochen bo dia), Guten Tag (boa tarde, ausgesprochen boa tard) und Guten Abend (boa noite, ausgesprochen boa noit) und vielleicht noch das Wörtchen Danke( obrigado, ausgesprochen obrigadu) beherrscht werden - die Inselbewohner werden es mit sehr viel Freude zur Kenntnis nehmen!

Auch wenn die Azoren der ärmste Teil Portugals sind, merkt man davon wenig beim Reisen, die Menschen, die Häuser alles ist sehr gepflegt. Es gibt zwar aufgrund der Abgelegenheit kaum Industie (manche sagen: GottseiDank),  aber die die meisten nennen ein Stück Land ihr Eigentum, auf dem Produkte zur Selbsversorgung angepflanzt werden - was sich in einer herrlich frischen Küche bemerkbar macht :o)

Neben der Landschaft, an der man sich einfach nicht satt sehen kann, sind es auch die Menschen, die den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Hier kann man runterschalten, mal tiiiiiief durchatmen und Musse tanken, einfach mal Loslassen. Trübe Gedanken, schrille Vorhaben, lästige Verpflichtungen - all das wirft man am besten in einen der vielen tiefen Krater der Inseln. Die sind übrigens so unterschiedlich, wie sie "Geschwister" nur sein können:

 
Hier lacht die Sonne: Santa Maria ist die kleine Schwester von San Miguel und ist die südlichste und sonnigste der neun Azoren-Inseln.







Ponta Delgada
Da ist Action angesagt: San Miguel







 

 
Da ist die Gemütlichkeit zuhaus: Sao Jorge. Eile, Stress? Ist hier unbekannt. Und sehr schnell wird auch der Besucher "angesteckt" von dieser angenehm gemütlichen Lebensweise... :o)

Lieblich und sanft: Graciosa. Auch hier braucht niemand ein Aut - viel zu hektisch. Wer sich schneller fortbewegen will, als es seine Beine hergeben, steigt auf Esel oder Pferd um.








Entspannung und Ruhe: Terceira - auf deutsch "die Dritte" - ist die drittgrößte Insel der Azoren. Ihren Namen trägt sie jedoch, weil sie als dritte Azoreninsel entdeckt wurde.


Die Abenteuer-Insel: Faial. Hier ankern Weltenbummler mit ihren Booten, bevor sie die grosse Atlantiküberquerung wagen.

Das war schon früher so - und soll auch so bleiben.





Stille: Das ist Corvo. Ruhe, Stille und Behaglichkeit - Programm für die etwa 300 Bewohner dieses kleinen Eilands.



Flores - besser hätte der Name nicht gewählt werden können. Denn diese Insel ist ein einziges, wunderbar duftendes Blumenmeer.

Pico, wo man die vielen Wale und Delphine die sich vor der Insel tummeln, sehr gut beobachten kann.


















Freitag, 29. Juli 2011

Weihnachtsshopping in London- statt Sommerferien


Zum Weihnachtsshopping nach London- statt in die Sommerferien. Das Luxuskaufhaus Harrods in London hat sein «Winter-Wonderland» eröffnet. Der üppige, alljährliche Weihnachtsverkauf im Luxuskaufhaus Harrods hat bereits begonnen.


Während andere sich noch irgendwo in der warmen Sonne bräunen lassen und ihren Sommerurlaub geniessen, spielt sich in Londons Konsumtempel Nummer 1 ein sonderbares Treiben ab: Denn dort, mitten im Sommer und bei 25 Grad Außentemperatur,  ist das Weihnachtsgeschäft schon voll in Gange! Schon eine Woche früher als letztes Jahr  und ganze 148 Tage vor dem Fest. Aber nicht nur bei Harrods sondern auch bei Selfridges gibt es bereits weihnachtliche Artikel, dies bestätigte eine Sprecherin des Hauses. Das ist übrigens die früheste Eröffnung des Weihnachts-Shoppings aller Zeiten!

Wie die Händler den Früh-Start begründen, ist wirklich lesenswert: Unter anderem nämlich mit dem frühen Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan (?!?). Die Erklärung: Viele Touristen aus der arabischen Welt kämen in dieser Zeit nach London, und obwohl diese das Weihnachtsfest (offiziell) nicht feiern, schmücken viele ihre Wohnungen gerne mit weihnachtlichen Artikeln.



Die Stimmung in den Weihnachtsabteilungen wirkte trotzdem etwas skurril: Während aus den Lautsprechern Musik wie Dean Martins «Let it snow!» ertönte, schlenderten Touristen mit T-Shirts und Sonnenbrillen durch die künstliche Winterlandschaft. «Es sind nicht nur die Glocken der Schlitten, die klingeln», schrieb der «Independent».

Selfridges hatte im vergangenen Jahr am 8. August die Weihnachtsabteilung eröffnet und den Umsatz in der ersten Woche im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. In diesem Jahr werden 40 Prozent mehr Touristen als im vergangenen Jahr in London erwartet - und dementsprechend klingelnde Kassen.




Donnerstag, 28. Juli 2011

Aus dem Alltag der Naturvölker- Frauen stillen Ferkel



Frauen stillen Ferkel-  Was  bei manchen Naturvölkern so alles gang und gäbe ist, wäre in der "zivilisierten Welt" wohl eine Sensation und würde auf so mancher Titelseite landen!


So ist bei vielen Naturvölkern das Stillen eines Tierbabys selbstverständlich. In der "modernen Welt" wird hingegen oft mit Unverständnis und sogar Ekel reagiert, obwohl Expertinnen und Ärzte nicht müde werden zu betonen, wie wichtig und gesund Stillen ist. Doch der Mensch, obwohl selbst ein Säugetier, will sich scheint`s nicht als Tier sehen und verwendet dieses Wort manchmal sogar als Beschimpfung.

Frauen stillen Ferkel- Etwas schräg mutet doch dann dieses an: Hochlandfrauen in Papua Neuguinea stillen mit Selbstverständlichkeit Ferkel! Schweine haben dort die gleiche Bedeutung wie bei uns (viel) Geld, sind also sehr wertvoll. Je mehr Schweine dort jemand hat, desto reicher ist er.

Die "Saumütter" wollen sich aber manchmal nicht um alle ihre Ferkel kümmern, einige werden bevorzugt und andere kleine Ferkelchen werden von ihnen verstoßen. Damit diese nicht verhungern, was ja ein enormer wirtschaftlicher Verlust für die Besitzer-Familie wäre, werden die Ferkelchen dann oft von Frauen gestillt und auch sonst ähnlich liebevoll wie Menschenbabys behandelt.

Ältere Frauen, die keine Muttermilch mehr haben, lassen die Schweinchen trotzdem an ihren Brüsten saugen, damit sich die Tiere durch das Nuckeln wohl fühlen und die leibliche Mutter nicht vermissen.

Doch auch Indien zum Beispiel kommt das "Ferkel-Stillen" auch heute noch vor. Dort sind es die Frauen des Bishnoi-Volkes, die Ferkel stillen. Dieses Volk lebt auch heute noch eng mit der Natur verbunden und weiß auch das kleinste Lebewesen zu schützen.







Mittwoch, 27. Juli 2011

In Venedig wird getrennt



Jetzt gibt es eine neue Regelung in Venedig. Urlauber und Einheimische werden strengstens getrennt. In zwei verschiedenen Schlangen müssen Sie auf die sogenannten Vaporettis (Wassertaxi) warten.


Die Touristen, die mit ihrem Gepäck die Schiffe auf den Wasserstrassen von Venedig verstopfen, machen den Anwohnern  das Leben schwer. Die öffentlichen Verkehrsbetriebe erproben deshalb in diesem Sommer ein neues System beim Schlangestehen für die Schiffe auf den Kanälen der Stadt.

Wer übrigens meint, besonders "schlau" zu sein und sich bei den Einheimischen anstellt, der wird ziemlich unangenehm vom Gegenteil überzeugt werden. Also besser sein lassen... oder im wahrsten Sinn des Wortes drauf-"zahlen".

Immer mehr Touristen drängen sich in die Lagunenstadt in Norditalien, sagte ein Vertreter der Tourismusbehörde der italienischen Nachrichtenagentur ANSA. Deshalb mussten sich die Behörden etwas einfallen lassen, um den Einheimischen das tägliche Leben unter den Touristen etwas zu erleichtern.

Venedig braucht den Tourismus, der wirtschaftlichen Aufschwung bringt, jedoch für die Einheimischen nicht immer leicht ist. Denn die Besuchermassen verstopfen tagtäglich die engen Gassen Venedigs.


Sonntag, 24. Juli 2011

Zumba- Südamerikanischer Virus greift um sich




Zumba- Ein südamerikanischer Virus, hochansteckend, greift um sich! Übersetzt heisst "Zumba" so viel wie "sich schnell bewegen und Spass haben dabei". Und Zumba hält durchaus, was es verspricht! Tanz, Bewegung, viel Schweiss - und noch mehr SpassFit werden mit heissen Rhythmen.


Zumba tanzt man schon auf der ganzen Welt! Erfunden hat das Tanz-Work-out Zumba der kolumbianische Star-Choreograf Alberto "Beto" Pérez. Und das macht nicht nur mächtig Spass, sondern auch noch fit! Zu feurigem Latino-Rhythmus tanzt vor allem frau in der Gruppe Zumba-Schritte - ein Mix aus Salsa, Samba und Merengue. 

Dabei purzeln die Kilos und die  gute Laune wird noch viel mehr gesteigert! Zuweilen hat das Zumba-Fieber  schon längst unsere Landesteile erfasst und schlägt  immer mehr in unsere Fitness-Studios und Tanzschulen über! Also Leute lasst Euch von diesem Virus anstecken und  tanzt mit!

Tja, so sexy kann Abnehmen sein! :o)


Peking- Grösstes Oktoberfest der Welt



Sie habens wieder mal geschafft, die Chinesen! Zur Zeit findet in Peking das grösste Oktoberfest der Welt statt. Noch bevor der Wiesn-Aufbau in München beginnt, wird heuer erstmals beim Oktoberfest in Peking o’zapft. 


Durch die Hilfe von Michael Schottenhamel soll es dem Original ganz nahe kommen. Selbst die Bedienungen fliegen aus Bayern ein. Wem München zu langweilig ist, der kann sich einen von 84000 Sitzplätzen in den Bierzeltähnlichen Hallen ergattern die so deutsche Namen tragen wie "Bayrischer Himmel" oder "Watzmann". Seit fünf Jahren hat Michael Schottenhammel, Sohn des Münchner Wiesnwirts Peter Schottenhammel das grossartige Projekt vorbereitet.



Er lieferte Rezepte fürs Bierbrauen und Wiesn- Hendl und sogar die Dirndl- und Lederhosen-  Schnittmuster mussten her! Auch wenn den  Pekinger Frauen  auch oft die bayrische Figur zum Dirndl tragen fehlt, im Masskrug tragen wurden sie top trainiert.

Auch die Bierpreise können mit denen in München mithalten, denn eine Mass kostet rund elf Franken. 250 Bierträgerinnen werden den Besucheransturm von erwarteten 4 Mio. Besuchern in den nächsten Tagen bewältigen.

Also wer noch Ferien hat und richtig mitfeiern will, düst doch schnell nach Peking frei nach dem Motto: O`zapft is!! Das Fest dauert noch bis zum 15. August.