Freitag, 18. November 2011

Indonesien- Ein besonderes Gebräu, der Katzenkaffee


Aus Indonesien kommt ein ganz besonderes Gebräu- der Katzenkaffee. Ein wahrer Genießer bezahlt schon gerne mal bis zu 1.000,- Euro für ein Kilogramm Kaffeebohnen, wenn er einen Kaffee der ganz besonderen Art möchte. Wie nämlich der ziemlich unbekannte Civet Kaffee, der auch unter dem Namen Kopi Luwak oder Coffee Alamid vertrieben wird, entsteht, dürfte dabei den wenigsten Kaffeetrinkern bewusst sein.



Es gibt eine ganz besondere Schleichkatzenart, die frisst die Kaffeekirschen (Bohnen und Fruchtfleisch).  Nachher werden die unverdaulichen Kerne von den Tieren ausgeschieden und das Exkrement von den Bewohnern Indonesiens und den Philippinen, wo die Katze beheimatet ist, eingesammelt.

Im Darm des Tieres haben die Bohnen so den ersten natürlichen Nass-Fermentationsprozess durchlaufen und geben dem Kaffee seine besondere Note eines muffigen, erdigen und vollen Aromas. 



Den Nachweis erbrachte ein kanadischer Lebensmittelchemiker, der auf den Oberflächen der Kaffeebohne winzige Krater entdeckt haben soll – vermutlich von den Verdauungssekreten, die den anderen Kaffeebohnen fehlen. 

Bedenklich ist: Die steigende Nachfrage hat dazu geführt, dass die Schleichkatzen mittlerweile von den Einheimischen gefangen und mit Kaffeebohnen vollgestopft werden. Sie sterben letztendlich an Mangelernährung.






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