Donnerstag, 1. März 2012

Bezaubernde Toskana



Es ist das Land der sanften Hügel und der grünen Täler. Die Region, flächenmässig immerhin halb so gross wie die Schweiz, hat aber noch viel mehr zu bieten - und das zu jeder Jahreszeit. Egal wann Sie die Toskana besuchen, eines wird die Landschaft nie: Langweilig. Denn je nachdem, zu welcher Jahreszeit Sie dieses Fleckchen Erde besuchen, leuchtet ihnen die Toskana in den verschiedensten Farben entgegen. 



Im Frühing ist es der rote Mohn, im Sommer erstrahlen die Felder durch das leuchtende Gelb der Sonnenblumen. Und im Herbst ist die vorherrschende Farbe Dunkelrot, die Farbe der reifen Trauben an den unzähligen Weinstöcken der Toskana.

Auch landschaftlich bietet die Toskana Abwechslung pur. Von der bis zu 2000 Meter hohen Gebirgskette des Apennins bis hin zur Küste mit herrlichen Meeresstränden. Kein Wunder, verlässt der typische Toskaner seine Region nicht. Er hat ja alles, um Urlaub zu machen, von Meer, Bergen, Ebenen und Wälder. Und alles schnell erreichbar.

Wie der nördlichste Zipfel der Toskana, die Lunigiana. Das ist ein Hochtal des Apennin, bis zu 2000 Meter hoch. Diese Landschaft bietet zu jeder Jahreszeit ein herrliches Schauspiel. Sie ist waldreich, etwas schroff und von vielen Wildbächen durchzogen. Da diese Gegend in der Vergangenheit als Grenzgebiet immer verteidigt werden musste, trifft man hier auf rund 160 alte Schlösser, Burgen und befestigte Weiler.

Im Osten der Toskana, im Arnotal zwischen Florenz und Pisa liegt die am dichtesten besiedelte Region der Toskana.

Im Hochtal Garfagnana befindet sich der Orrido di Botri, der "Grand Canyon" der Toskana. Er wurde durch das reissende Wasser der Wildbäche geschaffen und braucht einen zumindest optischen Vergleich mit seinem grossen Bruder nicht zu scheuen.

Bei den Apuanischen Alpen scheinen von weitem die Gipfel von ewigem Schnee bedeckt zu sein. Doch was da so weiss glitzert, ist der berühmte Marmor dieser Gegend.


Im Herzen der Toskana, da sieht die Toskana genau so aus, wie man sich die Toskana vorstellt - nur ist sie in Wirklichkeit noch schöner! Hier ist die Heimat des Chianti - weil der Boden kalkhaltig ist, ist diese Gegend von jeher ideal für den Wein- und Olivenanbau. Hier findet man auch kaum Industrie.

Südlich davon, zwischen Siena und der Küste, erstrecken sich die bewaldeten Hügel Colline Metallifere - die Metallhügel. Sie haben diesen Namen, weil sich in ihrem Boden eine Vielzahl von Metallen befindet. Bereits die Etrusker wussten dieses zu nutzen und bauten zum Beispiel in der Nähe von Massa Marittima, beim Lago dell’Accesa, Silber, Kupfer und andere Metalle ab.

am Golf von Baretti

Noch weiter südlich liegt ein wahrer Touristenmagnet: Die Maremma, ein Naturschutzgebiet. Der Park kann nur zu Fuß besichtigt werden. Die Maremma umfasst die Ebene, die sich im Süden der Toskana rund um die Stadt Grosseto erstreckt und in das Küstengebiet mit der Mündung des Flusses Ombrone ausläuft.


Übrigens, die Inseln Elba, Giglio, Giannutri, Gorgona, Capraia, Pianosa und Montecristo bilden zwar das   sogenannte toskanische Archipel, sind aber ursprünglich gar nicht toskanisch. Sie wurden erst im 19. Jahrhundert eingemeindet.




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